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Die Gemeinde Hasle ist mit 1709 Einwohnern die kleinste der vier Gemeinden. Das Mittel im Kanton (ohne Stadt) liegt bei 3340 Einwohnern. Flächenmässig ist sie die drittgrösste G4 Gemeinde. Hasle besteht aus dem Dorf Hasle, den Ortsteilen Habschwanden und Heiligkreuz sowie zahlreichen Weilern. Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerung wuchs fast zweihundert Jahre, von 1650 bis 1837, rasch an. Dann ging sie bis 1850 leicht zurück. Nach einer Stagnationsphase bis 1870 sank sie durch Abwanderung bis ins Jahr 1900 (1870-1900: -18,4%). Dann folgten zwanzig Jahre ohne grosse Bevölkerungsbewegungen. Von 1920 bis 1970 wuchs sie dann wieder - mit Ausnahme der Fünfziger Jahre (1920-1970: +27,6%). In den Siebziger Jahren ging die Zahl der Bewohner ein letztes Mal zurück (um 6,4%). Seither wächst sie ununterbrochen (1980-2004: +13,3%) und erreicht neue Höchstwerte. Geschichte Die Gemeinde Hasile taucht erstmals 1236 in einem Schutzbrief von Papst Gregor IX. an das Kloster Engelberg auf. Sie teilte das Schicksal des gesamten Inneren Amts Wolhusen, wie die Region Entlebuch unter der Herrschaft der Freiherren von Wolhusen hiess. Das Entlebuch verburgrechtete sich 1385 mit der Stadt Luzern. Endgültig zu Luzern kam es 1405, als die bisher regierenden Habsburger die ganze Gegend für 300 Goldgulden der Stadt verkauften. Der Ort beteiligte sich aktiv am Aufstand im Rahmen des grossen Schweizer Bauernkriegs. Am 26. Hornung (Februar) 1653 versammelten sich die Entlebucher beim Wallfahrtsort Heiligkreuz und beschworen mit dem Bundesbrief der X Aemter der Stadt Luzern den Wohlhuser Bund. Hasle gehörte bis 1798 zur Landvogtei Entlebuch, danach bis 1803 zum helvetischen Distrikt Schüpfheim. Seither ist es eine der Gemeinden im damals neu geschaffenen Amt Entlebuch. |



