Zitate
Drum prüfe, wer sich ewig bindet PDF Drucken E-Mail

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.
Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang."

Friederich Schiller - Das Lied von der Glocke

 
Heiraten und Geld PDF Drucken E-Mail

"Für meine Hochzeit hat mir niemand Geld gegeben. Ich habe es aus Überzeugung getan."

Ein Bürger über die Geldspritzen des Kantons an einer Veranstaltung zu den Finanzen einer Fusion.

 
Zentralisierung ist ein Warnsignal PDF Drucken E-Mail
"Zentralisierungstendenzen sind immer ein Warnsignal.

Wofür?

Der britische Historiker Arnold Toynbee hat in seiner monumentalen Studie über den Aufstieg und Untergang von Zivilisationen gezeigt, dass kurz vor dem Niedergang einer Zivilisation die Zentralisierung steht. Das Reich von Alexander dem Grossen, das Imperium der Römer: Die Staaten wurden immer weiter zentralisiert, bis es schliesslich zum Kollaps kam. Ich habe den Eindruck, dass Europa auf diesem Wege ist."

Interview "Stachel im Fleisch der EU-Politiker" mit Roland Vaubel, liberaler deutscher Ökonom, erschienen in der Weltwoche 47 vom 25. November 2010

 
Das Subsidiaritätsprinzip und der Sozialstaat PDF Drucken E-Mail

„Zu den entscheidendsten Momenten der katholischen Soziallehre gehört in meinen Augen das Prinzip der Subsidiarität. Das heißt: den kleinen Lebenskreisen Raum geben, angefangen bei der Familie - genug Raum geben, um die Leistung, die sie selbst erbringen können, auch zu erbringen. Wir haben dieses Prinzip praktisch abgeschafft. Wir haben in den Sozialsystemen eine hochgradige Zentralisation und damit Anonymisierung und Bürokratisierung - mit der Folge, dass die Menschen untereinander nicht mehr wissen, wer etwas für wen leistet, und aus diesem Grunde alle vom Staat Leistungen verlangen. Ohne das Subsidiaritätsprinzip ist eine wirklich gute, soziale Ordnung nicht zu verwirklichen!“

Kurt Biedenkopf CDU-Politiker und früherer Ministerpräsident von Sachsen

Quelle: http://dvck.webs.com/nachrichtenundzitate.htm

 
Weltkultur und Weltstaat PDF Drucken E-Mail

„Die gegenwärtigen unabhängigen Regionalstaaten sind weder imstande, den Frieden zu bewahren, noch die Biosphäre durch die Verunreinigung durch den Menschen zu schützen oder ihre unersetzlichen Rohstoffquellen zu erhalten. Diese politische Anarchie darf nicht länger andauern in einer Ökumene, die längst auf technischem und wirtschaftlichem Gebiet eine Einheit geworden ist. Was seit fünftausend Jahren nötig ist - und sich in der Technologie seit hundert Jahren als durchführbar erwiesen hat -, ist eine weltumfassende politische Organisation, bestehend aus einzelnen Zellen von den Ausmaßen der neolithischen Dorfgemeinschaften - so klein und überschaubar, daß jedes Mitglied das andere kennt und doch ein Bürger des Weltstaates ist. [...] In einem Zeitalter, in dem sich die Menschheit die Beherrschung der Atomkraft angeeignet hat, kann die politische Einigung nur freiwillig erfolgen. Da sie jedoch offenbar nur widerstrebend akzeptiert werden wird, wird sie wahrscheinlich so lange hinausgezögert werden, bis die Menschheit sich weitere Katastrophen zugefügt hat, Katastrophen solchen Ausmaßes, dass sie schließlich in eine globale politische Einheit als kleinerem Übel einwilligen wird.“

Arnold J. Toynbee: Menschheit und Mutter Erde. Die Geschichte der großen Zivilisationen, übersetzt von Karl Berisch, Claassen Verlag GmbH, Düsseldorf, 1979, Seite 501 u. 502

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_J._Toynbee